«Eine Gesellschaft offenbart sich nirgendwo deutlicher als in der Art und Weise, wie sie mit ihren Kindern umgeht.» Nelson Mandela

Save the date: 30.8.2018

Am 30. August findet die zweite "Lange Nacht der Partizipation" statt. Wir freuen uns auf spannende Best Practice und ein Impulsreferat mit Blick auf die Forschung.

Der Abend startet um 17 Uhr und endet gegen 19.30 Uhr mit einem Apéro riche.

Das Impulsreferat hält:


Maximilian Stern - Mitgründer und ehem. Geschäftsführer des Think-Tanks foraus und Mitgründer des staatslabors, eines Think-Tanks für Innovation in der Verwaltung.

Weitere Details folgen in Kürze.

Idee

Mitmachen und mitdenken - das macht stark und lässt Kinder und Jugendliche aktiv dazugehören. Die Lange Nacht der Partizipation zeigt Best Practice in der ausserschulischen Jugendarbeit und bietet mit einem Impulsreferat Erkenntnisse aus der Forschung.

Der Anlass will Akteure aus der offenen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, der Verbandsjugendarbeit, aus Kultur- und Sportvereinen und der Jugendpolitik zusammenbringen. Die Vision: Wissen erschliessen, Partizipation noch sichtbarer und selbstverständlicher machen.

«Niemand von uns kann so viel bewirken wie wir alle miteinander.» Elie Wiesel

Zielgruppe

Die Gäste der "Langen Nacht der Partizipation" erhalten neue Impulse, wie und wo sie Kinder und Jugendliche an Prozessen beteiligen können. Sei dies im Gemeinwesen, im Verein, in der Schule, in der offenen Jugendarbeit und allen anderen Orten und Gegebenheiten.

Der Anlass richtet sich an Gemeindevertreter*innen, Multiplikator*innen, Jugendarbeitende und alle, die sich für gelebte Demokratie und ein offenes Miteinander interessieren.

Dabei sein heisst dazugehören

Partizipation hat viele Facetten und ist viel mehr im Alltag zu Hause, als manche spontan denken würden.

Was also ist denn nun Partizipation und wo trifft man sie überall an?

Partizipieren bedeutet teilhaben.

Das kann sein, indem man mitredet und gehört wird. Sei das im politischen Alltag, in der Freizeit im Verein bei der Ausgestaltung des neuen Programms oder in der Schule, wenn sich Kinder und Jugendliche bei der Entwicklung des neuen Pausenplatzes beteiligen können.

Und natürlich gibt es auch eine private Ebene, zu Hause bei einem Familienrat und einem selbstverständlichen Miteinander auf Augenhöhe. Das kann anstrengend sein, lohnt sich aber.

Zu Partizipation gehören daher immer auch das Befähigen, der Austausch von Wissen, das Zulassen und Vertrauen, gemeinsam noch viel mehr zu schaffen als allein.

An der Langen Nacht der Partizipation möchten wir diese Vielfalt sichtbar und Lust auf mehr machen. 

Wir freuen uns, über alle, die teilnehmen, mitreden, teilhaben und sich für mehr Teilhabe einsetzen. Bis bald an der "Langen Nacht der Partizipation"!

Veranstalter

Die Lange Nacht der Partizipation ist eine gemeinsame Initiative vom Verband für offene Jugendarbeit Kanton Bern (voja), der Berner Fachhochschule und von infoklick.ch, Kinder- und Jugendförderung Schweiz.

Wer hat’s erfunden?

Die Lange Nacht der Partizipation ist ein Veranstaltungsformat, das Dr. Peter Egg in Tirol entwickelte. In Österreich ist die Lange Nacht der Partizipation mit Erfolg durchgeführt worden. Wir konnten beim Anlass in Dornbirn schnuppern und waren begeistert vom Konzept und der Atmosphäre. Gerne würden wir für diese Geschichte auch in der Schweiz ein Kapitel aufschlagen. 

Nacht-Geschichten

An der ersten "Langen Nacht der Partizipation" im September 2016 waren rund 80 Teilnehmende dabei. Inputs aus der Forschung gab es von Dr. Theo Wehner, Arbeitspsychologe und ETH-Dozent. Einblicke in die Praxis von Projektteams aus der ganzen Schweiz. Mehr.

«We do not need magic to transform our world. We carry all the power we need inside ourselves already. We have the power to imagine better.» J. K. Rowling